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General-Anzeiger-Bonn zum "Walking Bonn 2006"

Bonn läuft für einen guten Zweck

400 Teilnehmer machen mit beim ersten "Walking Bonn"-Lauf - Ein Teil der Einnahmen kommt der Hannelore-Kohl-Stiftung zugute - Sport wird überwiegend von Frauen betrieben

Von Michael Friedrichs

Bonn. Aktiv sein und Gutes tun - dieses Motto stand am Sonntag im Mittelpunkt des ersten "Walking Bonn"-Laufs. Rund 400 Teilnehmer wollten bei diesem Sportereignis dabei sein - sehr zur Freude der Hannelore-Kohl-Stiftung (ZNS). "Viele Kopfverletzungen passieren bei Spiel und Sport", so Geschäftsführer Achim Ebert. Vorsorge sei gerade in diesem Umfeld besonders wichtig.

"Jedes Jahr erleiden 270 000 Menschen ein Schädelhirntrauma, die Hälfte von ihnen ist unter 25 Jahre alt", erläutert Ebert. Aus diesem Grund haben sich die Veranstalter entschieden, einen Teil der Einnahmen von "Walking Bonn" der Stiftung zu spenden.

Start- und Zielpunkt war das Volksbankhaus in der Heinemannstraße. "Die ersten Teilnehmer kamen schon um acht Uhr", freut sich Veranstalter Manfred Tenten über das große Interesse. Einer der wenigen Männer am Start war Werner Schnitzler. Der 61-Jährige walkt jetzt schon seit eineinhalb Jahren.

Dass die Sportart überwiegend von Frauen betrieben wird, stört den Bad Godesberger wenig. "Ich walke nur aus Spaß und zur Entspannung", verrät Schnitzler und macht sich startbereit für die mittlere Distanz. Elf Kilometer - durch die Rheinaue, entlang der Uferpromenade und über die beiden Brücken zurück zum Volksbankhaus.

Ähnlich sehen es auch die fünf Damen aus Hemmerich bei Bornheim. "Wir sind die Stockenten", stellen sie sich bei der Registrierung vor. Drei bis vier Mal die Woche treffen sich die Frauen zum Nordic Walken. "Normalerweise laufen wir rund acht Kilometer", berichtet Annemie Schumacher (67). An diesem Tag wollen die Damen die elf Kilometer-Marke schaffen.

Auch Schwiegertochter Petra (37) ist mit von der Partie. Ihr Geheimnis für den Erfolg: "Wir halten uns fit und außerdem können wir beim Walken die ganze Zeit quatschen." Und die haben sie. Auf eine Zeitmessung wird nämlich verzichtet.

(25.09.2006)  

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